Als Sprecher der Personalvertretungen der Bundeswehr am Standort Mönchengladbach, sowie in der Funktion als Feldwebel für Standortangelegenheiten, bestand auch ein regelmäßiger Kontakt zu den zivilen Behörden, Organisationen und Hilfsorganisationen aus dem Sicherheits- und Katastrophenschutz und dem Verband der Reservisten hier in Mönchengladbach sowie Viersen.

Tagtäglich hatte man in irgend einer Art und Weise Miteinander zu tun, in der Regel geschah dies per Telefon, ohne jedoch sein Gegenüber zu sehen.

Ich beschloss diesen Zustand zu ändern.

Ein Treffen mit dem Fachbereichsleiter für den Katastrophenschutz bei der Berufsfeuerwehr Mönchengladbach wurde vereinbart.
Ich trug ihm meine Idee vor etwas gemeinsames mit den anderen Behörden, Organisationen und Hilfsorganisationen auf die Beine zu stellen.
Er fand die Idee hervorragend und wir beschlossen gemeinsam, den Vorschlag des Miteinander dem Ortsbeauftragten des Technischen Hilfswerks und dem Kreisvorsitzenden, Verband der Reservisten, vorzustellen.
Gesagt, getan. Technisches Hilfswerk und Reservistenverband waren begeistert.

Gemeinsamkeiten waren schon vorhanden, wie die Flutkatastrophe im Osten unseres Landes gezeigt hatte und wie wichtig ein „Miteinander“ ist. Hier wurde unbürokratisch, Schulter an Schulter bis zur Erschöpfung gegen die Fluten, für die dort lebenden und betroffenen Menschen gemeinsam gekämpft.
Warum nicht auch hier in unserer Stadt, ohne Katastrophe, zum Wohle aller Bürger.

Wir luden alle Behörden, Organisationen und Hilfsorganisationen zu einer Besprechung ein.
Die gemeinsame Besprechung brachte den erhofften Erfolg, alle Beteiligten waren von der Idee begeistert, so etwas hat es noch nirgendwo gegeben, wir zeigen allen ein gemeinsames „Miteinander“.
Die Frage tauchte auf, wie machen und zeigen wir unser Miteinander?

Ich schlug vor, in Form eines Familienfestes mit Beteiligung und der Präsentation aller Behörden, Organisationen und Hilfsorganisationen auf dem Gelände des Technischen Hilfswerks unter dem Motto „Miteinander“.

Gesagt, getan die Vorbereitungen liefen an.

Miteinander zuerst eine Idee, war Wirklichkeit geworden.

Berthold Nielsen
Stabsfeldwebel